Norddeutsche Massageschule

AUSBILDUNG IN
GANZHEITLICH ENERGETISCHER MASSAGE

Klärung der häufigsten Fragen…

 

Fragen + Antworten

Was genau passiert in der Ausbildung?

Die Tage bestehen aus einem kleineren Theorieteil und einem ausführlichen Praxisteil. Es werden einige Massagegriffe demonstriert und dann zu zweit eingeübt, wobei die Lehrer und die Assistenten/innen Hilfestellung leisten. Dazu kommen Methoden, um sich selbst für das Geben der Massagen vor- und nachzubereiten. Hinterher werden jeweils die Ergebnisse, Erfahrungen und auftauchende Fragen besprochen.
Ein paar Entspannungs- und Lockerungsübungen, Spaß und Tanz usw. runden das Programm ab.

Wie läuft so ein Wochenende ab ?

Wir beginnen am Freitag mit einem Übungsabend in der Regel unter Anleitung der Assistent/innen von 19.00 bis 21.45 Uhr. Eine gute Gelegenheit, um von deinem Alltag auf Massage umzuschalten.
Die eigentlichen Unterrichtszeiten sind samstags von 9.30 bis 13 und 14 bis 19 Uhr, wobei sich die Mittagspause manchmal etwas verschieben kann. Sonntags machen wir weiter von 9.30 bis 16.30 Uhr mit einer Mittagspause. Da werden wir pünktlich Schluss machen, weil nach unserer Erfahrung viele schnell nach Hause wollen.

Muss ich zu Hause lernen?

Es ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, dass du die bei uns gelernten Techniken in den Wochen bis zum nächsten Termin einige Male übst:
●  Vielleicht triffst du dich mit Mitschülern oder evtl. Absolventen zum Üben, die in deiner Nähe wohnen.
●  Und du kannst auch im Familien- und Bekanntenkreis die neuen Massagefähigkeiten weiter festigen.
●  Zusätzlich gibt es den Übungsabend am Freitag vor den Ausbildungswochenenden.

Kann ich die Ganzheitlich Energetische Massage am eigenen Leib kennenlernen?

Ja. Im Infoheft findest du Adressen von fertigen GEMsen und Lehrer/innen die gerne bereit sind, dir eine GEM zu  geben. Und der Informationsabend und das Einführungswochenende sind eine wunderbare Gelegenheit, (nicht nur) die Massage kennen zu lernen.

Es wird wärmstens empfohlen, sich im Laufe des Ausbildungsjahres öfter mal von den Lehrern und von gut ausgebildeten GEMsen massieren zu lassen, um die Qualität der Massage am eigenen Leib zu spüren und dann später besser weitervermitteln zu können.

Was passiert, wenn ich mal ein Wochenende nicht teilnehmen kann, z.B. wenn ich plötzlich krank werde?

Natürlich wünschen wir uns, dass du zu allen Zeiten dabei bist. In Ausnahmefällen kannst du aber auch mal die Kenntnisse mit Hilfe deiner MitschülerInnen und des schriftlichen Lehrmaterials nacharbeiten. Notfalls ist es evtl. möglich, nach Erlangen zu fahren, um dort in der Süddeutschen Massageschule teilzunehmen.
Manchmal geht es mit einer leichten Krankheit trotzdem zu kommen, sich evtl. massieren zu lassen und / oder überwiegend passiv im Liegen dabei zu sein.

Was sind die Voraussetzungen zur Teilnahme?

Es gibt keine, was Alter, Geschlecht oder Vorbildung angeht. Und das notwendige „Fingerspitzengefühl“ bekommst du durch das Massieren und Üben.

Allerdings wünschen wir uns von dir, dass du dich offen und neugierig auf unsere Massage einlässt und dass du bereit bist, die Auswirkungen der Massage selbst zu erfahren. Hilfreiche Eigenschaften sind Beobachtungsgabe, Sensibilität, Interesse am Menschen und der Spaß an der Kommunikation.

Eine Einschränkung ist uns noch wichtig: Wir möchten alle Teilnehmenden vor Beginn kennen lernen (du uns sicher auch). Dafür ist die Einzelmassage sehr gut geeignet. Voraussetzung vor Beginn der Ausbildung ist die Teilnahme an einem 2-tägigen Einführungswochenende. Hier findest du die Termine.

Wir behalten uns vor, auch mal jemandem abzusagen, wenn wir die Teilnahme aus triftigem Grund nicht für sinnvoll halten.

Wie groß wird die Ausbildungsgruppe sein? Wie ist die Zusammensetzung?

In der Regel haben wir 20-22 Teilnehmer/innen pro Gruppe, das sind bei Paararbeit 10-11 Paare. Diese Größe ist für uns ideal. Das Alter bewegt sich in den bisherigen Ausbildungen zwischen 18 und 65 Jahren.
Nur ein Teil kommt aus Bremen oder dem Umland, viele reisen aus ganz Norddeutschland an.

Kann ich die Teilnahme mit meiner Berufstätigkeit vereinbaren?

Die TeilnehmerInnen machen die Erfahrung, dass sie sich an den entspannenden Ausbildungszeiten besser erholen, als wenn sie zu Hause geblieben wären. Du kannst also anschließend voller Elan mit der beruflichen Arbeit fortfahren.
Es ist nur wichtig, Übungszeiten in deine Freizeit zu integrieren, was häufig bedeutet, alte Gewohnheiten zu verändern, um Platz für Massage zu schaffen.

Wie unterscheidet sich die GEM-Ausbildung vom Beruf des staatl. geprüften Masseurs?

Die staatlich geprüfte MasseurIn lernt viel mehr medizinische Grundlagen und außer der Massage noch etliche andere Behandlungsmethoden (wie Elektrotherapie, Hydrotherapie). Die Patienten werden in der Regel vom Arzt geschickt, d.h. die MasseurIn behandelt Kranke nach Anweisung des Arztes.

GEM hilft besonders gut bei Verspannungen (z.B. im Rücken, Nacken und Kopf), bei Nervosität und Stress, bei Müdigkeit und fehlender Energie, zur Gesunderhaltung und Genesung usw., aber wir heilen keine Kranken! Das ist der wesentliche Unterschied und deshalb ist es möglich, nach dieser relativ kurzen Ausbildung mit Massage zu arbeiten.

Noch einen nennenswerten Unterschied gibt es: Die MasseurIn lernt viel an Techniken; bei uns kommen verstärkt das Hinspüren, Tastsinn, Intuition und ganzheitliches Handeln dazu. In diesem Zusammenhang spielt die Achtsamkeit, die innere Haltung bei der Massage und das Massagesetting (Umgebung, Raum, Atmosphäre) eine wichtige Rolle. Und medizinische 20 – Minuten – Massagen in sterilen Räumen sind ein großer Unterschied zu unseren 1-stündigen GEM – Massagen. Probiere ruhig mal beides selbst aus!

Manchmal nehmen ein paar Heilpraktiker(anwärter) und Physiotherapeuten teil, die GEM mit in ihre Arbeit einbauen, also damit heilen dürfen.
Erwähnenswert ist noch, dass sich die Arbeit mit Körperenergien oft in einer Grauzone bewegt, weil die herkömmliche Schulmedizin keine Energiearbeit kennt.

Was steht auf dem Zertifikat und was kann ich damit anfangen?

Es wird dir die Berufsbezeichnung „Massage-Practitioner®“ (nach Schillmöller)  verliehen und die Berechtigung zur Ausübung der Ganzheitlich Energetischen Massage anerkannt. Zusätzlich sind Einzelheiten vermerkt, zum Beispiel die 1-jährige Ausbildungsdauer und die Hauptelemente des Trainings.

Du kannst mit dem Abschlusszertifikat Massagesitzungen geben z. B. in der Sauna, im Fitnesscenter, im Ferienclub, im Hotel, in der Kosmetikpraxis oder selbstständig bei dir zu Hause bzw. in der eigenen Praxis.

Den Titel „staatl. geprüfte(r) MasseurIn“ darfst du natürlich nicht führen. Wir haben uns den Titel „Massage-Practitioner®„schützen lassen, damit er nur von unserer Institution vergeben werden darf.

Es ist nach geltender Rechtsprechung erlaubt, auch ohne den staatlichen Berufstitel Massagen in der von uns vermittelten Form zu geben. Gerne teilen wir dir Einzelheiten mit.

Muss ich viel pauken für die Abschlussprüfung? Was wird geprüft?

Viel pauken musst du nicht. Die Prüfung kann jede/r mit etwas Lernen schaffen. Und einen großen Teil lernst du durch praktische Erfahrung, zum Beispiel lernst du die Muskeln beim Ertasten kennen.
Um qualifizierte Massagen geben zu können, ist anatomisches Basiswissen notwendig, das wir dir vermitteln. Es ist aber nicht erforderlich, die lateinischen Namen zu lernen.

Besonderen Wert legen wir darauf zu erkennen, wo die Grenzen von GEM sind und wen du nicht massieren darfst. Nach diesen Kontraindikationen, das sind zum Beispiel Krankheiten, die einer Massage entgegenstehen könnten, fragen wir schwerpunktmäßig in der Abschlussprüfung.

Bisher führen wir nur eine schriftliche Abschlussprüfung durch. Wir behalten uns aber vor, zum Erwerb des Zertifikates in Einzelfällen auch eine praktische Prüfung durchzuführen, wenn wir es für erforderlich erachten.

Muss ich mich beim Massieren ganz ausziehen?

Ganz ausziehen oder nicht, alles ist möglich. Dabei ist doch nur eines wichtig: dass du dich wohlfühlst. Du bist mit allen vorhandenen oder nicht vorhandenen Hemmschwellen willkommen. Und es kann ja durchaus sein, dass sie sich im Laufe eines Jahres verändern….
Es gibt einige Massagen, die ohne jegliche Kleidung einfacher und angenehmer durchzuführen wären. Trotzdem ist es oftmals wichtiger, sich geschützt zu fühlen, denn sonst ist keine Entspannung möglich. Deshalb lassen die meisten bei der Massage jedenfalls den Slip an. Und außerdem bist du während der Massage zugedeckt, um Wärme und Geborgenheit vermittelt zu bekommen. Nur die Körperteile, die gerade massiert werden, sind aufgedeckt.

Kann ich nach dem Abschluss qualifizierte Massagen geben? Welche Möglichkeiten der Hilfestellung gibt es?

Nach regelmäßiger Teilnahme an den Ausbildungszeiten und den Übungsgruppen etc. bist du durchaus in der Lage, nach der Aus- und Fortbildung qualifizierte Ganzheitlich Energetische Massagen zu geben, wenn du nicht gerade 2 „linke Hände“ hast.

Ganz nach Bedarf bieten wir ab und zu Auffrischungs- und Fortbildungsveranstaltungen an. Du kannst also auch weiterhin mit uns lernen und unsere Hilfe in Anspruch nehmen.

Gibt es eine Ausbildung über eine kürzere Zeit, zum Beispiel 6 Wochen hintereinander?

Das Üben zwischen den Terminen ist wichtig, die eigenen Erfahrungen mit GEM und die Kleingruppenarbeit. Dafür ist in einem Kompaktkurs einfach keine Zeit.

Die Ausbildung ist von uns so angelegt, dass du allmählich von der reinen Technik der Massage hin zu einer eher intuitiven Massageform finden kannst, wo die gelernte Technik mit einfließt.
Wenn du Autofahren gelernt hast, ist dir dieses Verhalten vertraut. Nach einer gewissen Übungszeit achtest du nicht mehr auf Kupplung und Gangschaltung. So ist es auch bei der Massage: Die Hände „wissen“ bald von allein, was sie tun müssen.
Bis du die Massage auch intuitiv „begriffen“ hast, dauert es einfach eine gewisse Zeit. So ein eigener Entwicklungsprozess läuft in einem Jahr ab, ein „Schnellkurs“ reicht dafür nicht.

Vielleicht kannst du jetzt auch nachvollziehen, dass regelmäßiges Üben während des Ausbildungsjahres ein unverzichtbarer Bestandteil ist.

Es gibt so viele verschiedene Massagemethoden und -schulen, was könnte der Grund sein, zur Norddeutschen Massageschule zu gehen?

Du kannst nur mit viel Information und Intuition selbst entscheiden, welche Schule und Methode dir am meisten entspricht.

Reine Methoden aus dem Osten mögen bei uns im Westen eher gewöhnungsbedürftig sein oder sie passen evtl. nicht zu unserer Kultur. Andere Methoden sind eher im psychotherapeutischen Bereich angesiedelt und sprechen wenige Klienten an. Nicht alle sind mit dem heutigen Wellnesscharakter vereinbar. Wenige Schulen sind wirklich ganzheitlich ausgerichtet und arbeiten mit Körperenergien.

Bei anderen Anbietern hast du zwar die Möglichkeit, dir schon nach einem Wochenendseminar wohlklingende Berufsbezeichnungen im Massage- und Wellnessbereich zertifizieren zu lassen. Wir allerdings möchten unsere Absolventen nach dem Ausbildungsjahr mit einem guten Gefühl entlassen, in dem Wissen, dass wir alle relevanten Kenntnisse für eine berufliche Zukunft vermittelt haben.

Was genau bringt mir die Ausbildung an Gewinn?

1. Du erhältst viele Massagen und spürst in diesem Ausbildungsjahr die Wirkung der GEM am eigenen Körper. Du tust einfach was für dich selbst. Du sorgst mit einer relativen Leichtigkeit für dein eigenes Wohlbefinden und für deine Weiterentwicklung, denn in den Unterrichtsmaterialien ist fast alles Wichtige vermerkt. Du brauchst also nur selten deinen Kopf einzuschalten, um etwas mitzuschreiben. Das heißt, du kannst dich wirklich auf Massage einlassen.
2. Du bekommst eine qualifizierte Ausbildung und hast damit ein neues berufliches Standbein, dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten und Freiheitsgrade.

Dieser Doppelnutzen macht die Ausbildung bei uns so attraktiv.

Was hat es mit den gekreuzten Daumen im Logo auf sich?

Neben der reinen Technik ist für uns die innere Einstellung bei der Massage sehr wichtig. Es macht einen  großen Unterschied, wenn du eine GEM mit offenem oder geschlossenem Herzen durchführst. Also gehört es für uns selbstverständlich dazu, zu Beginn entsprechende Übungen zur Vorbereitung durchzuführen. Im Laufe des Jahres wird sich die Ausbildung vielleicht auch auf dein weiteres Leben auswirken, wie es zum Beispiel in den Erfahrungsberichten der Teilnehmer-innen deutlich wird. Denn die Essenz in allem erkennen wir nur mit dem Herzen.

Was fallen außer der Ausbildungsgebühr noch für Kosten an?

Umfangreiches Lehrmaterial stellen wir zur Verfügung. Alle Massagemethoden haben wir ausreichend beschrieben, so dass du keine zusätzlichen Bücher kaufen musst, wenn du nicht willst.
Wir arbeiten im Training an Massagetischen und viele kaufen sich selbst einen klappbaren Massagetisch, der je nach Zubehör und Ausführung € 200 bis € 800 kostet.

Außerdem hast du noch deine eigenen Fahrt- und Verpflegungskosten zu tragen, evtl. fallen noch Unterkunftskosten von € 10,– pro Wochenende an, wenn du in unseren Räumlichkeiten übernachten willst.

Die Zusammensetzung der Jahresgebühr, die Zahlungsweisen, mögliche Ermäßigungen und Förderungsmöglichkeiten entnimmst du bitte unserem aktuellen Infoheft, das wir dir gerne kostenlos zusenden. 

Gibt es Ermäßigungen?

Du zahlst sofort eine Anmeldegebühr und den Rest in 12 monatlichen Raten. In begründeten Einzelfällen sind Ermäßigungen möglich oder die Raten können über einen noch längeren Zeitraum überwiesen werden, zum Beispiel über 24 Monate.

Eine gute Möglichkeit, die Kosten wieder rein zu bekommen: Du suchst dir im Bekanntenkreis ein paar „Übungskunden“, die dir schon ein (kleines) „Honorar“ oder Geschenk für die Massage geben. Und nebenbei lernst und wiederholst du die neu erworbenen Fähigkeiten!

 Wie kann ich mich anmelden?

Am Einführungswochenende erhältst du von uns ein Anmeldeformular, das schickst du bitte ausgefüllt mit Foto zurück. Sobald die Anmeldegebühr bei uns eingegangen ist, schicken wir dir eine Bestätigung und du bist fest angemeldet.
Bitte beachten: Die schriftliche Anmeldung und der Eingang der Anmeldegebühr (bzw. der ersten Rate der Anmeldegebühr) sind für eine verbindliche Anmeldung erforderlich.